Frei zu sein bedeutet nicht nur, seine eigenen Fesseln zu lösen, sondern ein Leben zu führen, das auch die Freiheit anderer respektiert und fördert. ~ Nelson Mandela

Libramor & Ich

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15 Kommentare

Ich

Ich – ein starkes Wort. Es beschreibt mich perfekt und sagt doch gleichzeitig nichts über mich aus.
Ich – das sind viele Eigenschaften auf einem Haufen. Und irgendwie bin ich mir nicht sicher, welche tatsächlich dabei sind.
Ich – unterschiedliche Persönlichkeiten in verschiedenen Umgebungen.
Ich – blond, blauäugig, 166cm groß. Wobei es sich über "blond" streiten lässt. Über die Größe in meinem Perso auch. Mulan behauptet, ich sei kleiner.
Ich – große Schwester, kleine Schwester, Sandwichkind.
Ich – unauffällig, um nicht zu sagen: unscheinbar.
Ich – anpassungsfähig, um nicht zu sagen: Mitläufer.
Ich – Leser, Blogger, Fotograf.
Ich – Tenorsaxophonist, Ministrant, Schwimmer.
Ich – Lioba, Gründer von Libramor.

Ich – noch Fragen?

Wer bin ich im Internet?

Das Internet ist eine faszinierende Sache. Man begegnet Leuten, die man kennt, und man begegnet Unbekannten. Und irgendwie schaffen es diese Unbekannten, Freunde zu werden und gleichzeitig irgendwie doch unbekannt zu bleiben. Auch wenn man durch Seiten wie diese mehr über sie erfährt, ist es anders, als wenn man sie persönlich kennt.

Das liegt vor allem daran, dass man sich selbst anders wahrnimmt als andere. Mein Selbstbild hat den Blickwinkel meiner gesamten Lebenszeit, andere sehen mich nur im Moment, egal wie lange sie mich kennen. Außerdem bin ich je nach Umfeld anders.

Mein erster Blog↗ entstand zwar schon im März 2013, aber damals hab ich für meine Freunde über meinen Schüleraustausch berichtet. Erst seit Mai 2014 blogge ich auf diesem Blog für völlig Fremde, für euch. Bis jetzt hab ich noch nicht wirklich rausgefunden, wer ich online eigentlich bin. Sicher ist folgendes: Im Gegensatz zum Reallife bin ich experimentierfreudig. Bei TAGs schreie ich Juhuu und beantworte manchmal sofort, manchmal erst nach einer halben Ewigkeit die Fragen. Und sonst? Find's raus! 

Worüber blogge ich auf Libramor?

Ursprünglich wollte ich über Bücher bloggen, doch ich hab nie so recht Gefallen gefunden an Rezensionen. Ich finde selten ein Buch schlecht, grundsätzlich bin ich von jedem Buch begeistert. Zu vielen Büchern hatte ich deshalb nichts zu sagen, sie haben mir gefallen und das war's auch schon. Weil mir nichts zu den Büchern eingefallen ist, hab ich die Rezis immer weiter aufgeschoben, mit dem Resultat, dass ich allmählich weniger gelesen hab – schließlich muss ich das ja alles noch rezensieren!

Irgendwann hat es mir gereicht und ich hab im März/April 2015 eine Blogpause eingelegt. Das war eher unterbewusst, weil ich einfach keine Ahnung hatte, worüber ich schreiben könnte. Irgendwann fielen mir tausend Sachen ein, worüber ich schon lange mal schreiben wollte, aber wofür ich bisher nie Zeit gefunden hatte. Vor lauter Rezensionen. Und dann hatte ich keine Blogroutine mehr.

Jetzt, zu diesem Zeitpunkt, da ich diesen Text schreibe, kann ich euch noch nicht sagen, was ihr zukünftig hier erwarten könnt. Ich möchte zukünftig einfach machen und euch nicht irgendwas versprechen, was dann doch nicht kommt.

Eines ist sicher: Egal was ich schreiben werde, ich schreibe es mit Leidenschaft.


Erstellt am 25.12.2015.

Kommentare:

  1. Nun ja, du bist so eine Sitzriesin. Im Zug neben mir sitzend wirkst du wirklich groß und dann (wah-wah-wawawawawaaaah!) stehst du auf und bist halt... So großklein wie du bist. Und wenn ich 1.63 bin, dann wärst du, selbst wenn du so groß wärst wie ich, jedenfalls keine 1.66. Hugh. Und dafür brauche ich nicht einmal Mathe ;-)

    Nun, blond, wenn man die blumige Begrifflichkeit "honigblond" verwenden möchte :D

    Nunja, vielleicht bist du Mitläufer. Aber ich schätze bei den JMT bin ich die meiste Zeit hinter dir hergelaufen ;-)

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    1. Ich hab halt kurze Beine :D Hey, ich bin doch nicht kleiner als du! Das müssen wir nochmal abchecken. Definitiv.

      Straßenköterblond oder wie eine Freundin von mir kürzlich sagte: Durchschnittsmitteleuropäerblond. Zu hell für braun, zu dunkel für blond. Bei Honigblond kleben meine Haare schon in Gedanken :D

      Hmm, wenn wir überhaupt mal irgendwo zusammen waren, nachdem wir ja doch ein recht unterschiedliches Programm hatten ;)

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    2. Also ich hatte schon ziemlich das Gefühl, dass ich halt an dir dranhing. Nicht die ganze Zeit... Andererseits habe ich vielleicht auch seit der zweiten Klasse einen Anhängerkomplex...

      Oh, musstest du unwillkürlich an deine Haare fassen? Dann finde ich das Wort total famos. Hooonigblooond! *muahaha*

      Na schön. Aber ich habe dich gewarnt! ;-)

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    3. Naja, das nicht, aber ich hatte ein klares Bild mit klebenden Haaren im Kopf, das konnte ich mir direkt bildlich vorstellen :D

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    4. Lioba mit Honigkopf kann durchaus eine ansprechende Vorstellung sein: Darf ich das für mein Brot haben? ;-)

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    5. Ähh, also essbar bin ich nicht, höchstens meine Honighaare :D

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    6. Wer weiß, Haare enthalten bestimmt viele wertvolle Proteine :D

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    7. Halt stopp, bei Proteinen hab ich immer gleich die Achtbeiner im Kopf... :D

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    8. Messer im Rücken,

      Spinnen im Haar,

      Blut läuft dir runter,
      Dracula war da!

      Wieso, die sind doch erst eklig, wenn sie sich bewegen ;-)

      Hummer fand man früher auch genauso eklig wie Insekten, heute ist es eine Delikatesse :D kommt alles auf die Perspektive an :-)
      Ich mag Spinnen auch nicht -aber wenn sie ungiftig und durchgeschmort, frittiert oder gebraten auf meinem Teller landen: Warum nicht? Schließlich ist das halt auch einfach ein Viech.

      Proteine: Rinder; Proteine: Spinnen.

      Mit lebendigen Spinnen kannst du mich allerdings jagen. Und Mücken, wenn man sie erschlägt, während sie eierlegen und dann krabbeln da tatsächlich die Larven raus... uäääh!

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    9. Der Ekel vor den Viechern mag ja irrational sein, ist aber trotzdem vorhanden. Leider. Manchmal wär es echt einfacher ohne.

      Oh man, ich hab ungefähr zehnmal "Humor" gelesen, bis ich eben erkannt hab, dass da "Hummer" steht :D

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    10. Für die Steinzeitmenschen die sich in Afrika noch mit Giftspinnen rumschlagen mussten war der Ekelreflex lebensrettend, in Europa braucht man den eigentlich nicht, aber die Angst davor bleibt und wird ja immer weiter in Filmen, Büchern und Design thematisiert.

      Ja, Humor ist sicher auch auf seine eigene Art eine Delikatesse...

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    11. Früher hatte ich auch kein so wirkliches Problem mit den Viechern, aber man kann sich halt auch in was reinsteigern und dann wird man das nicht mehr los...

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  2. Huhu :)

    Ich habe dich mal getaggt, vielleicht hast du ja Lust mitzumachen?
    http://meinelesechallenges.blogspot.com/2016/04/tag-zieh-die-bucher-tag.html

    <3 Mareike

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    1. Hi Mareike :)
      Dreieinhalb Monate später hab ich mir endlich mal die Zeit genommen, den TAG zu bearbeiten! Hat mir sehr Spaß gemacht und das nächste Mal schaffe ich das hoffentlich zeitnaher ;)
      http://libramor.blogspot.com/2016/08/tag-zieh-die-bucher-an.html

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  3. Huhu :)
    Hab dich beim Wandertag getaggt
    Vielleicht hast du ja mal die Zeit und Lust mitzumachen.
    https://elfiix3.wordpress.com/2016/11/05/das-wandern-geht-weiter/

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